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Home Transafrika '09
Transafrika Blog
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Zurück zu Hause

Ich muss zugeben: Am Ende der Reise wurde die Motivation geringer den Blog zu pflegen. Nambibia, Botswana und unser zweiter Zimbabwe Aufenthalt haben es nicht mehr ins Blog geschafft. Verdient hätten sie es. Wir haben die letzten Monate der Reise in diesen Ländern absolut genossen. Abends am Lagerfeuer in der Wildnis - das war der Tenor.

Nun sind wir seit einem halben Jahr wieder zu Hause.

Wir mussten nur unsere Haustür aufschließen, die persönlichen Sachen in die Schränke räumen und waren wieder zu Hause. Naja, so prinzipiell jedenfalls. Ans Arbeiten mussten wir uns nicht gewöhnen - nur ein wenig daran plötzlich wieder sehr wenig Zeit zu haben. Und diese Zeit haben wir hauptsächlich dazu genutzt Familie und Freunde zu treffen und all die Sachen zu machen, die wir lange nicht mehr gemacht haben.... wie Skilaufen, z.B. Wink

Seit 2-3 Monaten planen wir wieder auf die nächsten Reisen und freuen uns insbesondere auf den Frühling. Denn das, was uns eigentlich am meisten fehlt an Afrika ist das draußen sein: Draußen leben, Sachen machen und Abends am Feuer oder Grill zu sitzen.

Würden wir es wieder machen? Klar! Was für eine Frage!

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 27. Februar 2011 um 17:24 Uhr
 
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Richtersveld NP

An der Westküste machten wir noch einen spontanen Abstecher in den Namaqua Coastal NP. Dieser befindet sich derzeit im Aufbau und man kann an der einsamen und wilden Küste campen - ohne den ansonsten üblichen Luxus der südafrikanischen Camps. Bei unserer Ankunft klönten wir noch mit dem Ranger und seiner Frau, die uns erstmal auf einem Kaffee einluden und am Abend noch frischen Fisch zum Grillen vorbeibrachten. Der Park solle auch einfach bleiben, sagte er. Hauptkundschaft würden Angler sein... und ein paar 4x4 Fahrer, die die Westküste entlang zögen.
Unser weiterer Weg führte uns dann entlang der Küste durch ein ehemaliges Sperrgebiet von De Beers. Hier wurden bis vor kurzem Diamanten geschürft. Nun ist man mit der Wiederherstellung der Natur beschäftig und die Orte in diesem Gebiet erleben einen Exodus. Ohne Mine keine Arbeit. Die Orte wirkten ein wenig deprimierend!
Bis in den Richtersveld Nationalpark ist es dann nur noch ein Katzensprung. Dieser Park wird gerne die letzte Wildnis Südafrikas genannt und für südafrikanische Verhältnisse ist der Park wirklich sehr wild. Die Straßen sind nur mit einem 4x4 zu fahren und die Camps sind einfach, aber schön (jedoch gibt es camps mit fließend Wasser und Duschen...). Hier konnten wir mehr einsame Natur, leuchtend hellen Sternenhimmel und Stille genießen.

20100512_Richtersvield_Abendstimmung

Unser Camp lag direkt am Fluss und wir genossen hier zwei Nächte die Natur. Insgesamt ähnelte die Landschaft einem Mix aus Marokko und dem Sinai. Wir fühlten uns glatt ein wenig heimisch Wink.

20100513_Camp

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 29. Juni 2010 um 14:16 Uhr
 
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Cape Town

Cape Town ist eine Stadt mit großem Ruf. Wir haben noch nie jemanden getroffen, der Cape Town nicht mochte. Und wirklich: Die Stadt ist schön! Um Cape Town herum gibt es natürlich unzählige Orte, die man als Tourist gesehen haben muss. Ganz vorne steht natürlich der Table Mountain. Aber auch Boulders Beach mit seiner Pinguin Kolonie, Signal Hill für einen Sundowner und nicht zu vergessen den Cape Point NP mit Cape Point und dem Kap der Guten Hoffnung gibt es zu sehen.
Leider haben alle diese Sachen eines gemeinsam: Ohne gutes Wetter ist das nix!

20100506_Regenbogen

Wir erreichten Cape Town an einem Sonntag Nachmittag, bei strahlendem Sonnenschein, um dann von Montag bis Donnerstag hauptsächlich dunkel verhangenen Himmel und viel Regen zu sehen. Glücklicherweise gab es so viele andere Sachen zu tun, dass uns nicht langweilig wurde: Unser Dachzelt wurde für eine Generalüberholung zum Hersteller Hannibal gebracht, wir fanden endlich eine Werkstatt, die eine abgerissene Klammer um ein Blattfederpaket wieder nieten konnte und dann gibt es in Südafrika ja diese vielen 4x4 Läden, in denen wir uns wie ein Kind im großen Spielzeug-Kaufhaus fühlen. Ganz gefährlich für die Kreditkarte!

Am Freitag Nachmittag hatte das Wetter dann ein Einsehen und wir machten das Intensivprogramm für Touris - denn am Sonntag war schon wieder böse Regen angesagt (und der Wetterbericht täuscht sich hier nur selten!)

20100507_Penguins

20100508_Cape Town

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 18. Mai 2010 um 08:31 Uhr
 
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Cape Agulhas

Fast 9 Monate und 35.000km haben wir bis zum südlichsten Punkt Afrikas gebraucht. Unser Toyo durfte leider die letzten 150m nicht mitkommen und so haben wir das Bild halt nicht ganz am südlichsten Punkt gemacht...

20100501_Cape Agulhas

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 18. Mai 2010 um 08:13 Uhr
 
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Es geht noch tieferr - Die Hel

Die Hel ist afrikaans und heißt einfach "Die Hölle".

Zu dieser Jahreszeit ist das nicht ganz nchvollziehbar, aber Die Hel ist eine enge Schlucht, die 400 Höhenmeter tiefer als die umliegende Landschaft ist. Im Sommer soll es hier brütend heiß sein. Lange Zeit war der einzige Weg nach Die Hel ein Wanderpfad und auf Eseln musste alles benötigte hierher geschafft werden. Die Menschen lebten hier weitgehend als Selbstversorger. Heute gibt es eine 50km lange Sackgasse (!) in die Schlucht, für die man eineinhalb Stunden benötigt. Das Wort "abgelegen" trifft es ganz gut.
Die Hel ist heutzutage ein Nationalpark und gleichzeitig Weltkulturerbe. Viele der alten Farm-Häuschen sind renoviert worden und können nun von den Besuchern gemietet werden. Wir blieben zwei Nächte in der grandiosen Ruhe der Kloof und erkundeten die Gegend ein wenig zu Fuß.

20100501_Die_Hel

Die Weiterfahrt zum Cape Agulhas führte uns anschließend durch eine wunderschöne und mittlerweile leicht herbstliche Landschaft. Wir konnten uns gar nicht sattsehen!

20100501_Landschaft

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 18. Mai 2010 um 08:02 Uhr
 


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