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Planen....
"Wie schafft man das, so eine Reise zu unternehmen?" ist wohl die häufigste Frage, die wir die letzten Wochen gehört haben.
Ehrlich gesagt ist das eigentlich ganz einfach: Man muss es sich vornehmen und dann machen!
Hört sich platt an, trifft es aber: Die Auszeit muss einem wichtig genug sein, dass man es durchzieht. So eine Reise passt nie perfekt "in den Plan" und auch wir mussten Kompromisse eingehen, damit es funktioniert. Ein Jahr Auszeit hat einen Preis - und ich meine hier nicht die Euros, die das kostet!
Wie lange haben wir die Reise geplant? Das ist schwer zu sagen! Am Anfang stand der Entschluss ein Jahr Auszeit zu machen - da wussten wir nicht einmal, wo es hingehen würde. Nachdem wir uns für Afrika entschieden hatten, haben wir 2-3 Jahre immer gut zugehört, wenn es um Afrika ging - aber wirklich aktiv mit der Planung haben wir erst im Spätherbst 2008 begonnen.
Wirklich geplant ist unsere Reise eh nicht. Wir wollen flexibel mit unseren Plänen bleiben und haben einfach nur viele Informationen dabei, um unterwegs entscheiden zu können, wie es weiter geht. Die besten Informationen bekommt man dann eh erst unterwegs.
Aber es bleibt auch einiges an handfester Organisation zu tun:
- Krankenversicherung
- Arbeitgeber...
- Wohnung
- Kontoführung / Post
- Visa-Besorgungen
und es bleibt einiges an Gedanken übrig für's
Packen!
Vor dem Reisen steht irgendwie immer das Packen. Vor kleinen Reisen kleines Packen und vor großen Reisen halt großes Packen ;-)
Bislang haben wir immer gesagt: "Macht keinen Unterschied, ob man eine Woche oder sechs Wochen wegfährt. Man packt eh (fast) gleich."
Eine Neuigkeit durften wir jetzt schon lernen: Für ein Jahr packt man mehr als für sechs Wochen. Man packt nicht mehr ein, denn die Achslast unseres lieben Toyos ist da ja die Grenze - aber gründlicher.
Und dann hatten wir uns lange mit der Entscheidung rumgeschlagen, ob wir die Wohnung aufgeben oder versuchen, einen Untermieter zu finden. Egal wie: wir wollten die Chance nutzen unseren Haushalt gewaltig auszumisten. Da wir die Wohnung nun untervermietet haben, mussten wir ja auch alle unseren persönlichen Sachen wegpacken.
Diese drei Komponenten haben uns einige Zeit in Atem gehalten. Tina konnte sich ausschließlich um die letzten Vorbereitungen seit Anfang August kümmern und hat in dieser Zeit viel erledigt bekommen. Ich habe noch bis zum 14.08. gearbeitet und am 19. sind wir abgefahren!
Wie darf man sich das so vorstellen, werden wir immer wieder gefragt. Nehmt Ihr Essen mit, wo schlaft Ihr.....
Der Toyota hat nicht viel Stauraum - viel Platz haben wir dafür geopfert, dass man bei Bedarf halbwegs gemütlich einen Abend im Toyo verbringen kann. Aber sind wir ehrlich: Mehr Platz verleitet nur zu mehr Gepäck.







