Richtersveld NP
An der Westküste machten wir noch einen spontanen Abstecher in den Namaqua Coastal NP. Dieser befindet sich derzeit im Aufbau und man kann an der einsamen und wilden Küste campen - ohne den ansonsten üblichen Luxus der südafrikanischen Camps. Bei unserer Ankunft klönten wir noch mit dem Ranger und seiner Frau, die uns erstmal auf einem Kaffee einluden und am Abend noch frischen Fisch zum Grillen vorbeibrachten. Der Park solle auch einfach bleiben, sagte er. Hauptkundschaft würden Angler sein... und ein paar 4x4 Fahrer, die die Westküste entlang zögen.
Unser weiterer Weg führte uns dann entlang der Küste durch ein ehemaliges Sperrgebiet von De Beers. Hier wurden bis vor kurzem Diamanten geschürft. Nun ist man mit der Wiederherstellung der Natur beschäftig und die Orte in diesem Gebiet erleben einen Exodus. Ohne Mine keine Arbeit. Die Orte wirkten ein wenig deprimierend!
Bis in den Richtersveld Nationalpark ist es dann nur noch ein Katzensprung. Dieser Park wird gerne die letzte Wildnis Südafrikas genannt und für südafrikanische Verhältnisse ist der Park wirklich sehr wild. Die Straßen sind nur mit einem 4x4 zu fahren und die Camps sind einfach, aber schön (jedoch gibt es camps mit fließend Wasser und Duschen...). Hier konnten wir mehr einsame Natur, leuchtend hellen Sternenhimmel und Stille genießen.

Unser Camp lag direkt am Fluss und wir genossen hier zwei Nächte die Natur. Insgesamt ähnelte die Landschaft einem Mix aus Marokko und dem Sinai. Wir fühlten uns glatt ein wenig heimisch
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